
`... Zwischen den klassischen Kategorien „Echtschmuck“ und „Modeschmuck“ bildet sich damit allmählich eine neue Nische heraus: Schmuck, der wie ein „Fashion-Item“ funktioniert, der sich mehr abhebt, mehr für sich allein steht. Hierzu gehören auch die Entwürfe der in Mnchen lebenden Designerin Saskia Diez. Ursprünglich einmal Goldschmiedin, studierte sie später Industriedesign, um nun wieder Schmuck zu machen – allerdings nichts, was dem klassischen Goldschmiedehandwerk entsprechen würde. Ihre „Knotted Chains“- Ketten sehen auf den ersten blick aus wie einfache Nylonbänder, sind aber aus echtem Silber, das ein paar Mal geknotet und in der dunklen Version geschwärzt wird. Die Verschlüsse sind auch Leder genäht. Ihre „Diamonds“. Kollektion besteht aus durchgefärbten Glassteinen, die in einer klassischen Edelsteinschleiferei bearbeitet werden und damit in der Form den klassischen Edelsteinschliff aufgreifen. Obwohl es ihre Kollektion erst seit diesem Jahr gibt, verkaufen sich die Stücke bereits jetzt bei Moss in New York und in mehreren Läden Tokios...´
7/2006
